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Wie Xing den Freelancer-Markt aufmischt

Das Geschäft mit der Vermittlung von Freelancern liegt bislang fest in der Hand spezialisierter Dienstleister und kaum einer der bekannten Personaldienstleister betreibt den Freelancer-Business einfach so nebenbei.

Die Unternehmen, die direkt mit Freelancern zusammenarbeiten, erleben einen hohen Aufwand mit der Pflege von Netzwerken und haben zudem eine administrative Herausforderung mit der Verwaltung von Anfragen und mit dem Matching der entsprechenden Kandidaten. Der Bedarf an Flexibilisierungsinstrumenten auf dem Arbeitsmarkt hat in den letzten Jahren stets zugenommen und die gesuchten Qualifikationen lassen sich häufig nicht durch das klassische Mittel der Arbeitnehmerüberlassung abbilden.

Eine von Xing durchgeführte Studie belegt, dass zum Beispiel im IT-Bereich etwa 85 % aller Freelancer-Anfragen unbesetzt bleiben. Der am häufigsten genannte Grund für die Ablehnung von Anfragen liegt dabei in einer Diskrepanz zwischen dem Profil und der angebotenen Stelle. Xing möchte dem etwas entgegensetzen und bietet mit seinem Produkt „Hallo Freelancer“ ein Tool an, das Angebot und Nachfrage zusammen bringen möchte. Wie das Tool funktioniert, beleuchten wir in einem Lernmodul unserer Online-Weiterbildung zum digital-recruiter.com im Detail.

Was „Hallo Freelancer“ bereits bietet, ist ein fein austariertes Matching-Tool nach einzelnen Projekten und unterschiedlichen Qualifikationen. Mit einer Nachrichtenfunktion lassen sich mit einem Klick sämtliche passenden Freelancer anfragen. Es gibt eine Bewertungsfunktion und das System bietet Transparenz zu den Honoraren und Verfügbarkeiten.

Zum Jahreswechsel möchte Xing das Tool zusätzlich mit den Daten der Kandidaten aus dem Karrierenetzwerk speisen. Damit wäre die Auswahl passender Kandidaten nicht mehr nur auf den eigenen Freelancer-Pool beschränkt und man könnte mit „Hallo Freelancer“ auch Kandidaten akquirieren.

Wir meinen, dass sich das Tool für Unternehmen, die regelmäßig im größeren Maßstab mit Freelancern arbeiten, lohnen könnte. Für Personalberatungen stellt das Tool eine Möglichkeit dar, mit überschaubarem Aufwand in den Markt einzudringen und ihren Kunden ein erweitertes Dienstleistungsspektrum anzubieten.

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