Simone Straub

Die hohe Kunst der Interviewführung

Wir beschäftigen uns viel mit der Suche nach Talenten und unsere technischen Möglichkeiten werden dabei immer raffinierter. Die Computerstimmen von A.I.-Systemen sind zum Beispiel schon so weit entwickelt, dass wir in naher Zukunft nicht wissen werden, ob wir gerade mit einem Menschen oder mit einer Maschine sprechen. Kleines Beispiel gefällig:

Unlängst reden wir darüber, wie sich diese Entwicklung auf die Arbeit eines Recruiters auswirken wird und ob es Recruiter in der Zukunft überhaupt noch braucht.

Wir haben hier mal ein Thema aufgegriffen, dass uns Recruiter wahrscheinlich keine Maschine abnehmen wird und dass für die Stellenbesetzung mindestens so relevant ist, wie die Kandidatensuche. Nach einer, von Robert Half durchgeführten Studie, springen im Laufe des Bewerbungsprozesses rund die Hälfte der Bewerber wieder ab. Die Gründe dafür liegen teilweise an zu langen Bewerbungsprozessen, an einer negativen Candidate Experience und natürlich an dem immensen Wettbewerb um die besten Talente.

Der neuralgische Punkt, der für den Einstellungserfolg maßgeblich ist und an dem die Erfolgsfäden zusammenlaufen, ist das Bewerbungsgespräch.

Simone Straub, eine der gefragtesten Beraterinnen für die Personaldienstleister der DACH-Region, vertritt die Auffassung, dass ein Vorstellungsgespräch ähnlichen Mechanismen unterliegt, wie Vertriebsprozesse. Sie legt Wert auf eine gute inhaltliche und organisatorische Vorbereitung, in der man beispielsweise zusammen mit dem Fachbereich arbeitet, mögliche Folgetermine klärt und einen angenehme Atmosphäre für einen guten Gesprächseinstieg schafft.

Die Do‘s und Dont‘s der Fragetechnik, haben bei Simone Straub nicht nur einen rechtlichen Hintergrund, sie zielen vor allem auf die Erfolgsorientierung ab. Eine ordentliche Nachbereitung ist ihr dabei ebenso wichtig, wie eine gute Vorbereitung. Ihr Credo „Time kills deals“ begleitet sie dabei durch sämtliche Phasen des Vorstellungsgesprächs:

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